Milch macht Pickel.

Bravo Girl und mich verbindet eine jahrzehnte andauernde kontroverse Beziehung. Ich habs diese Zeitschrift nie gelesen. Eigentlich war ich eher die Brigitte Young Miss – nicht ganz so strange emanzipationsbewegt wie heute, aber schon mit gewissen Tendenzen. Damals von mir heiß geliebt: Die Schminke- und Kosmetikseiten.

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Heute ist es die Bravo Girl, die ich gerne lese, vor allem wegen des gerne verbreiteten Bullshits. Manches mag seine Berechtigung haben, anderes ist ziemlich hinterfragungswert. Ich weiß, dass sich die Mädels von PinkStinks zur Geruchskampagne geäuert haben und ich finde das Thema zwar ähnlich ekelhaft, aber da gibts noch einen schöneren Aspekt. Beauty.

Die Tipps aus der Bravo Girl sind manchmal etwas hahnebüchen, denn sie vergessen eins: Jede(r) ist anders. Mein liebstes Beispiel sind Pickel. Ich, 30, Akademikerin habe Pickel. Und zwar bekomme ich diese garstigen Viecher immer, wenn ich Zinkmangel habe. Nicht, wenn ich Milch trinke, Fleisch esse oder der Vollmond im Zenit steht.

Ich wünsche mir von der aktuellen Mädelsgeneration etwas mehr Zutrauen in sich und nicht in Beautykram. Deswegen habe ich auch aufgehört, #fressebert zu posten, da ich derart angeödet bin. Ja, man hat seine kleinen Hacks, aber die gelten nicht für alle, da wir alle eine unmenge genetischer und umwelttechnischer Barrieren haben, um pickelfrei zu sein. Man hat genau dann die Option, sich exzessiv mit Hautpflege und Gedönz auseinander zu setzen. Oder man lässt es, dann ist die Kiste geregelter und man kann sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Meine neueste Erkenntnis zum Jahresziel Achtsamkeit

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Weil wegen Titten

Inspiriert von LuLikes 5 bekackte Dinge, die Mädchen zu hören bekommen, feiere ich erstmal ab, dass ich 30 bin und jetzt aus dem „Angelabertwerden-Alter“ raus bin.

Ja, mit 30 ist es mir egal, was andere von mir denken und ja, es ist befreiend. Es ist so, wie Abitur haben oder das erste Mal ohne Angst Autobahnfahren. Yay 30!

Doch auch ich bin nicht gefeiht vor dummen sexistischen Sprüchen und zwar von Frauen. Ich gehöre leider zu den Frauen, die jetzt nicht das göttlichst-pralle Dekoltee haben, aber es ist mir egal. Geil finde ich es, wenn andere Frauen meinen, mir erklären zu müssen, dass ich damit jetzt gefälligst ein Problem  haben soll. Ok.

Tittentrauma der Mittelstufe

Vielleicht fehlt mir die eklatant weibliche Erfahrung, in meiner Teenagerzeit auf meine Brüste reduziert worden zu sein. Es muss etwas unwahrscheinlich Befreiendes gehabt haben, dass es scheißegal war, was man sagte oder dachte, weil gefühlt (oder eingebildet) jeder Typ sabbernd im Dekoltee versank. Titten raus und der Trottel putze einem die Tafel, trug einem die Schultasche oder hat einem den Platz im Bus freigemacht. Im Sportunterricht konnte man dann oft sagen, dass man leider nicht kann – weil man oft keinen Bock zu haben schien.

Ich kenne genug Mädels mit großer Oberweite, die sich selbst nie darauf reduzierten, die litten oder die sich unwohl fühlten. Das geht auch nicht an sie, sondern mehr an diejenigen, die sich selbst heute noch, mit weit über 20 auf ihren Vorbau reduzieren. Warum macht ihr das? Ist es wirklich so toll, wenn jemand einem nicht zuhört? Oder so super, die eigene Attraktivität an zwei evolutionär relevanten Fettreserven der Größe X festzumachen? Niemand möchte doch auf seine Körpermerkmale reduziert werden. Jeder weiß, dass das einst mächtig schief gelaufen ist, spätestens, seitdem Rassen und Eigenschaften massiv am Äußeren festgemacht wurden. Für eine Deutsche sind meine Wangenknochen zu hoch, meine Hüften zu breit und meine Haut zu gelb und zu hell. Ich muss von den Hunnen abstammen und folglich von Flösen aus Wildtiere mithilfe von Speeren jagen. Sehr logisch.

Autosexismen

Ich liebe ja diese Art des Autosexiusmus, denn andere Frauen den Maßstäben zu unterwerfen, von denen man in der Frühphase des eigenen Teenagerdaseins profitierte, einen aber auf gewissen Verhaltensweisen und -muster verhaftet, zeugt von einer sexistischen Einstellung dem eigenen Geschlecht gegenüber.  Ich würde es auch als eine Art Phänomen der heterosexuellen Wertedichotomie bezeichnen, denn die starke Zuschreibung darauf, was jetzt genau weiblich zu sein hat, beschließt sich nicht nur auf Verhalten, sondern in diesem Fall auch auf körperliche Merkmale. Dies geht so weit, dass es durchaus Frauen gibt, die Männern, die eine etwas zierlichere Frau haben, vorwerfen, diese seien pädophil. Aber warum eigentlich?

Als sich Anfang der 2000er Britney Spears die Möpse vergrößern ließ, hallte der Aufschrei durch die Landschaft, denn Silikonmöpse waren bis dato etwas für Pam Anderson, die auch Hobbypornos drehte. Das amerikanische Nationalhymen blieb aber unangetastet und so schrie es aus jeder Ecke. Gleichzeitig wurde unbewusst das Signal gegeben: Deine Möpse definieren Dich als Frau.

Sehr sinnvoll, wenn man bedenkt, dass die Generation unserer Mütter doch zu denen gehört, die zumindest in die Nähe einer Gleichbehandlung rutschten.

Open your mind – not your blousse

Manchmal würde ich diese Mädels gerne schütteln, manchmal auf den Boden werfen und einen Sharpshooter ansetzen. Ja, ihr akzeptiert gefühlt 1/6 Eures Körpers. Macht das doch bitte auch mit den anderen fünf. Ja, es ist schwierig, das später zu tun, aber glaubt mir, es lohnt sich, denn dann werdet ihr als Mensch wahrgenommen und auch als Mensch gut oder scheiße gefunden.

Idiotensexismus…

Fundstück zum Wirkenlassen… Einfach ein Highlight aus der Rubrik Superillu Erotik… Die Superillu ist das Heft aus dem garantiert sich viele Pegida-Jünger speisen, weil es DIE Illustrierte in den neuen Bundesländern ist und eine Institution aus DDR-Zeiten.

Hier achte man mal auf die Beschreibung der Körbchengrößen…

Neben der Beschreibung der Augenfarbe (schokoladig) finde ich ja den Vergleich mit mittelgroßen Orangen toll? Sind die Dinger etwa orange und dellig?

Sexismus kann auch witzig sein, wenn er so dämlich wie das daher kommt.

#thankyoutrump #dankemerkel

Fresse Bert, Sonderdingens

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Ich schreibe ungern über Routinen und so. Allerdings habe ich sehr zickige, spezielle Haut, was mich vor allem bei den ganzen Tierversuchsfrei-Vegan-Zielen momentan ziemlich stresst. Meine Haut ist sensibel, braucht viel Feuchtigkeit und Fett, aber nur solches, das sie auch mag. Weil ich gerade zufällig auch mein Konsumverhalten reflektiere, dachte ich mir, ich könnte darüber bloggen.

Lange habe ich jeden Scheiß aus der Werbung gekauft, bis ich mich mehr oder minder freiwillig damit auseinandergesetzt habe. Angefangen hat das alles mit der Jojoba und Shisandra Serie von Dr. Scheller. Dann wurde Scheller verkauft und ich hatte diese Serie nicht mehr. Danach probierte ich mich durch Alverde und Weleda, bis ich jetzt langsam zu dieser Produktpalette kam.

Lavera 2 in 1 Reingungsmilch

  1. Pflege/ Reiningungswirkung ♥♥♥♥♥ (von 5) Sie trocknet nicht aus, fettet nach und ist trotzdem so mild, dass ich weder Juckerei noch trockenheitspickel bekomme.
  2. Handhabung ♥♥♥♥ (von 5)  Recht dickflüssige, aber gut zu verteilende Waschcreme, die sich angenehm einmassieren lässt. Ich achte darauf, dass ich sie auf die angefeuchtete Haut auftrage.
  3. Geruch ♥♥♥♥♥ (von 5) Riecht neutral, etwas nach Körperbutter, aber nicht zu streng. Der Geruch ist nicht aufdringlich und sehr angenehm
  4. Langlebigkeit ♥♥♥♥ (von 5) Da man wenig braucht, hält diese Waschreme bei mir schon seit einigen Monaten
  5. Fazit: 18/20 was soll ich sagen, auch wenn sie echt ein teureres Schätzchen aus dem Waschsegment ist, sie ist genial

Lush Eau Roma

 

  • Pflege/ Reiningungswirkung ♥♥♥♥♥ (von 5) Wenig bis kein Alk, was dazu führt, dass meine Haut nicht austrocknet.
  • Handhabung ♥♥♥♥♥ (von 5)  Auf ein Wattepad sprühen und übers Gesicht. Ich mag Gesichtswasser zum Sprühen, weil da Produkt gespart wird. Und das ist bei 17€/Flasche echt gut
  • Geruch ♥♥♥♥♥ (von 5) Riecht nach Rose und Lawendel. Ich mag es, andere weniger
  • Langlebigkeit ♥♥♥♥ (von 5) Super langlebig (hab ich seit Januar) und noch immer fast voll
  • Fazit: 19/20 Teuer, aber gut und langlebig- Außerdem fair gehandelt, tierversuchsfrei und ethisch unbedenklich

 

Weleda Rose Nachtpflege

  • Pflege/ Reiningungswirkung ♥♥♥♥♥ (von 5) Super viel Fett und Feuchtigkeit, gepaart mit Tiefenkram – grandios
  • Handhabung ♥♥♥♥♥ (von 5)  Creme auf die Hand, sie verzieht sich nicht, sie zieht ein und nichts macht komische Filme
  • Geruch ♥♥♥♥♥ (von 5) Riecht nach Rose – aber nicht nach komischer Oma-Rose, sondern einfach toll
  • Langlebigkeit ♥♥♥♥♥ (von 5) Sehr langlebig, gut transportierbar und grandios zu verstauen, da kein Tiegel
  • Fazit: 20/20 Sehr zuverlässig für seltsame, trockene Haut

 

Weleda Mandel Tagespflege

 

  • Pflege/ Reiningungswirkung ♥♥♥♥♥ (von 5) Super viel Feuchtigkeit, die den ganzen Tag wirkt und keinen Film bildet.
  • Handhabung ♥♥♥♥ (von 5)  Creme auf die Hand, sie verzieht sich nicht, sie zieht ein und nichts bleibt. Man kann gut drüberschminken und es gibt keine komischen Effekte (trockene Stellen, creasen der Foundation etc), ist aber für meine Haut im Winter zu wenig reichhaltig
  • Geruch ♥♥♥♥♥ (von 5) Riecht nach Mandel und Marzipan, dabei verfliegt der Geruch.
  • Langlebigkeit ♥♥♥♥♥ (von 5) Sehr langlebig, gut transportierbar und grandios zu verstauen, da kein Tiegel (wie bei allen Cremes von der Weleda)
  • Fazit: 19/20 Sehr zuverlässig für seltsame, trockene Haut

 

Alverde Augencreme Augentrost

  • Pflege/ Reiningungswirkung ♥♥♥♥♥ (von 5) Super viel Feuchtigkeit, die den ganzen Tag wirkt und keinen Film bildet, dabei werden die Wimpern gepusht und das Auge bleibt gut versorgt.
  • Handhabung ♥♥♥ (von 5)  Creme zwischen den Fingern verteilen und los damit. Das einzige, was komisch ist, ist die Verträglichkeit mit Lidschattenbases
  • Geruch ♥♥♥♥♥ (von 5) Riecht nach frischer Wiese, der Geruch verfliegt
  • Langlebigkeit ♥♥♥♥♥ (von 5) Sehr langlebig und sehr ergibig.
  • Fazit: 18/20 Sehr zuverlässig für seltsame, trockene Haut

 

 

Das Mädchen im grünen Bikini

Gedanken einer Noch-Nicht-Mutter…

Gerade wird der Brief einer Mutter geteilt, die diesen an ein Mädchen im grünen Bikini geschrieben hat. An das Mädchen in der Clique mit den Komplexen. Ich war auch eines und habe mehr als 15 Jahre gebraucht, um es nicht mehr zu sein. Das habe ich geschafft, weil ich diese Menschen um mich hatte, ganz besonders Schatzke und weil ich viel Zeit zum Nachdenken hatte.

Ich weiß noch, als ich mit 13 anfing, Komplexe zu entwickeln. Bis zu meiner Pubertät und den Aufklärungsstunden meiner Biolehrerin war mir mein Körper egal. Er war halt da, aber mein größtes Problem war damals noch, wie ich meinen Zeitplan aus Musik, Sport und Freizeit organisierte. Schule fiel mir leicht, Freundinnen hatte ich nicht wirklich – es war eher eine Art Zweckgemeinschaft der Uncoolen und Jungs waren für mich so attraktiv wie die Vorstellung zum Zahnarzt zu gehen. Doch dann kam meine Mitschülerin in die Klasse, die völlig entwickelt war – ich nicht. Statt einer Doppel-D-Oberweite bekam ich breite Hüften. Ich habe diese Dinger noch immer und mittlerweile finde ich sie sogar echt tolerabel. Das fanden meine Mitschüler damals nicht. Aufgrund meines eher geradlinigen Charakters (Danke an meine Büromama, die ihn neulich sehr lobte 😉 ) und meiner eher uncoolen Kleidungsweise war ich das Klassenopfer. Hinzu kam, dass die Doppel-D- Inhaberin es wie keine andere verstand, einem zu erklären, dass Brustfett dazu führe, dass Männer einen nie mehr gehen ließen. Danke! Faszinierend ist jedoch, dass man noch immer mit dem defizitär-pubertären Ich – bzw. der Wahrnehmung  Dritter als dieses – konfrontiert ist.

Doch irgendwann muss man sich dafür entscheiden, diese Blicke und Aussagen hinter sich zu lassen und sich selbst irgendwie zu akzeptieren und das in einem System medial konstruierter Bilder von Beziehung, Glück und dem, was man darstellen sollte. Ich entschied mich für das Lieben meinerselbst, weil mir dieses Optimieren irgendwann zu blöd wurde. Sport betreibe ich nicht mehr, um Männern zu gefallen, sondern wegen meines Rückens. Gesund ernähre ich mich nicht mehr, weil ich Fett oder Wasser verlieren will, sondern weil es mir schmeckt. Aber deswegen esse ich noch lange keinen gedünsteten Blumenkohl – den finde ich ziemlich geschmacksekelhaft.

Da ich mit dieser Dame in nächster Zukunft wohl nicht sprechen werden kann, ohne dass sie gilft wie eine hysterische Ziege, nun der Weg, den ich schon lange hätte gehen sollen. Und ja, das wird wieder latent gehässig.

Liebe X,

ja, genau Du. Danke für den Komplex, dass Brüste entscheidend darüber sind, dass ein Mann einen lieben könnte. Ich weiß nicht, woher Du das hast, wobei aufgrund Deiner Sozialisation wohl einige Schlüsse zulässig wären. Wir haben uns 13 Jahre (glücklicherweise) nicht gesehen und nur in verschiedenen „wer bringt was“- Diskussionen gelesen. Ich würde Dir gerne mit Respekt entgegentreten, aber es funktioniert nur auf einem Mindestmaß, das ich einhalten muss, weil es meine eigenen Ethik von mir einfordert.

So wie ich Dich kennengelernt und erlebt habe, ist es Dir noch immer nicht klar, warum ich Dich in Klasse 9 und 10 alles geheißen habe, Dich mit Schimpftiraden tituliert hatte und Du Dich deswegen in Deinem Gemobbt- Gefühl geahlt hast. Das mag an fehlendem Schuldbewusstsein oder auch an fehlender Selbsteinschätzung liegen. Über die Liebenswürdigkeit und die Attraktivität anderer zu urteilen, ist etwas Subjektives, das einem nur bedingt zusteht. Ich sag Dir ja auch nicht, dass man Deinem Neuen ansieht, dass er nur in Dein Fressenschema passt und ich hoffe, dass das sozial-normiert passiert. Kein Mensch muss im Schema eines anderen funktionieren – oder doch? Ich verstehe Deine Verhaltensweisen, weil ich mich mit Menschen Deiner Denke auseinandergesetzt habe – jahrelang. Ich verstehe, warum Du so handelst und gehandelt hast. Rein rational. Als Mensch finde ich Dich aus meiner subjektiven Sicht ziemlich bescheuert. Du verletzt andere, um an Deinem Egostate zu arbeiten. Du glaubst Du bist der „Nightmare dressed like a daydream“ für Frauen wie mich, doch ändert sich nichts daran, dass Du es nicht bist. Meine Figur hat Dich jahrelang dazu motiviert, mich aufzuziehen. Ich zog Dich mit Deiner Person, Deinem Habitus und Deinem fehlenden Talent auf. Ich hätte mich operieren lassen können, aber leider kannst Du Dir keine Fähigkeiten, keine Kompetenzen und keine Persönlichkeit anoperieren. Du wirst Dir auch nie Stil oder Habitus anoperieren lassen können, weil Du es nie erlebt hast und es Dir nicht aneignen konntest.

Finanziell wirst Du mehr Kapital als ich haben, ich habe dafür soziales und kulturelles. Dein Geld wird sich nie in Beziehungen und Fähigkeiten transferieren lassen, meins dafür schon. Und Bauer bleibt Bauer – egal wie sehr versucht wird, es zu ändern. Spätestens seit Deinem öffentlichen Debattieren über Dein Ehe-Aus – was ich nebenbei ziemlich grotesk fand. Du warst Teil einer verdienenden Oberschicht, jetzt bist Du Hipsterbraut und wirst vermutlich auch noch mehrfach Deine sozioökonomische Gruppe wechseln. Du solltest Dir vielleicht überlegen, ob Du nicht einfach versuchst, zu Dir selbst zu finden.

In geschützter Liebe – ich

 

Musikalisches Fundstück

Bowie and Faithfull machen dieses Lied sogar irgendwie sexy und progressiv…

Fresse, Bert

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Heilige Produkte sind selten. Ich hab es definitiv in der Reinigungsmilch der Alverde- Wildrosenserie gefunden. Sie war mein erstes hauttypspezifisches Produkt und ich muss sagen, dass ich sie auch nach rund acht Jahren Naturkosmetik noch immer heiß und innig liebe.

  1. Pflege/ Reiningungswirkung ♥♥♥♥ (von 5) sie zieht gut ein, pflegt und meine Haut ist danach nicht bretttrocken. Außerdem ist die Haut danach gut grundgereinigt.
  2. Handhabung ♥♥♥♥♥ (von 5) Draufschmieren, abwaschen, fertig. Gerne auch unter der Dusche oder mal mit Wattepad, damit es schonender ist. Super leicht handzuhaben und ein kleiner Geruchskick am Abend bzw. Morgen beim Reinigen
  3. Geruch ♥♥♥♥♥ (von 5) Rosenduft ist ja schon super, aber der ist nicht so blümerant, sondern eher dezent.
  4. Langlebigkeit ♥♥♥♥♥ (von 5) Man braucht wenig und so eine Packung hält ca. drei Monate bei mir. Wird ständig nachgekauft und hält

Fazit: 19 von 20 ♥ – Tiptop für wenig Geld viel gutes Produkt. Warum können sie nicht alle so produzieren in der Qualität? Hmmm?

Se love

Gerade umgeben mich gefühlte 800 Pärchen, die heiraten wollen. Und es zehrt an meinen Nerven, vor lauter Liebe. Ja, ich gebe zu, mein Freund und ich sind eines dieser Terrorpaare, aber das, was ich gerade erlebe, ist kein Terror mehr, das, meine Lieben, nennt sich Atomkrieg.

Neulich hab ich dieses eine Paar getroffen, das jetzt bald heiraten will (also in ca 2 Jahren) und schon fleißig Hochzeitskataloge und die Gelben Seiten wältzt. Denn so ein Event muss vorbereitet werden, mit allen seinen Eventualitäten. Wie muss das Kleid geschnitten sein, wenn man zu- und auch wieder abnehmen kann. Welche Farbe muss der Hochzeitsanzug haben, dass ihn die Enkel dann noch als schneidig empfinden? Und wie muss die Hochzeitstorte schmecken, dass sie die laktoseintolerante und glutenallergische Cousine auch essen kann, ohne dem Brautpaar die ganze Show zu stehlen, wenn sie mal wieder unter Blaulichtgeheul ins Krankenhaus gekarrt wird.

Dann kommt der Blumenschmuck. Was stellt man auf den Tisch, dass es die stylischen Freunde toll finden und Oma nicht gleichzeitig vor dem neumodischen Schnickschnack fliehen will? Welches Auto nehmen wir, dass es elegat aussieht und trotzdem keine Teenies kommen und es klauen wollen? In welchem Make-ip sieht die Turmfrisur der Braut nicht zu wuchtig aus und welche Farbe soll das Einstecktuch haben, wenn man keine Krawatte tragen will? Isst Onkel Oscar, der seine Haare mit Kölnisch Wasser kämmt, auch umgefallene Kuchenstückchen? Und setzen wir Cousine Anna neben Cousain Michael, ohne dass sie ihm eine Gabel in das Knie rammt?

Können wir wirklich den Pfarrer von St. Wingolfsberta nehmen, ohne, dass Tante Gerthild wütend aus der Kirche stampft? Ist das Standesamt von Westoberhupfing so groß, dass man die Käseschnittchenplatte aus dem Restaurant zum goldenen Rüssel reinbringt und gibt es auch veganen Käse, den auch die Trauzeuging Cäcilie der Braut verträgt, da sie ja keine tierischen Produkte isst und auch nur freiwillig vom Baum gefallene Früchte.

Und genau in dieser Diskussion beschloss ich: Ich werde sicherlich nicht so einem paranoiden Perfektionismus fröhnen und ich gönne es meiner Cousine auch endlich den Sanni ihrer Träume zu finden…

 

Ein Hoch auf die Liebe… und darauf, dass sich das Porzelanpärchen auf der Torte nicht auch zerstreitet ❤

Fresse, Bert

Oh nein, sie kritisiert wieder… Nope. Das ist eines der Beautyprodukte, die ich super finde, denn es erfüllt alles, was ich als Deonutzerin brauche. Ich will ja nicht stinken!

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Das Deo riecht super, es pflegt und es ist nicht fulminant viel Alkohol enthalten. Außerdem mag ich, dass es keine Aluminiumkacke enthält, die bei mir zu lustigen Austrockungen führt. Für mich definitiv ein Tiptopprodukt!

Mein Fazit ist daher super

  1. Pflege/ Reiningungswirkung ♥♥♥♥ (von 5) es schützt definitiv gut und man hat ein angenehmes Gefühl. Das einzige, was man nicht mögen kann, ist, dass es einen recht groben Sprühnebel hat und dass man warten muss, bis es einzieht
  2. Handhabung ♥♥♥ (von 5) Wie ein normales Deo auch, nur muss man eben warten. Ich mag den Glasflacon, weil es dadurch recht kühl ist und man nicht den Hypernebel hat, wenn man sich deodorisiert
  3. Geruch ♥♥♥♥♥ (von 5) Ich liebe es, wie ein Blümchen zu riechen, deswegen ist es top und man hat das Gefühl, dass man nicht unbedingt Parfüm braucht
  4. Langlebigkeit ♥♥♥♥ (von 5) Da man relativ wenig Produkt braucht, ist es sehr ergibig und man kann auch gut damit umgehen.

Fazit: 16 von 20 ♥– und damit bisher das bestgevotetste Produkt. Ich mag Alverde- Deos sowieso und deswegen ist es ein heimlicher Favorit!

Kleiner Kanaltipp

https://www.youtube.com/channel/UCMh8IaiFs4iI3K2nWB_j-9g

Lu likes… ich mag sie, sie ist erfrischend ehrlich und haut rein. Ja, ich bin ken Model, weil 10 cm zu klein und 2 Kleidergrößen zu dick. Und ich bins gern. Sehr gern!