Laminatrix wird achtsam?!

Ja, ich gebe Euch einen grundlegenden Einblick in mein Achtsamkeitsprojekt.

Mein Ziel war es, etwas mehrauf mein Leben zu blicken, zu sehen, was mich momentan stresst und dann noch einen etwas gesünderen Lebensstil zu installieren.

Das Thema Stress ist ein großes bei mir. Mein Job ist wenig planbar und da ich einige Kolleg*innen habe, die Stress unglaublich gerne potenzieren und umverteilen, musste ich mir eine eigene Strategie zu Recht legen.

Begonnen habe ich damit, meine Termine klar strukturiert vorzuplanen, um mich dann ans Priorisieren zu machen. Schnell war klar, dass To-Do-Listen nichts in meinem Kalender zu suchen haben. Da ich sowieso von einer leichten Notizbuch-Obsession geplagt bin, habe ich mir eines meiner zahlrechen Bücher geschnappt und darin versuche ich, ein System von To-Do-Listen und Zielen zu entwickeln, das für mich passt.

Ich begann zunächst mit den klassischen To-Do-Listen für drei Tage, mir wurde dann aber klar, dass ich größere Zeiträume brauche, um meine Punkte, die ich abarbeite besser zeitlich strukturiert zu bekommen. Daraus folgte meine Wocheneinteilung und die thematische Einteilung.

Zunächst habe ich meine Arbeit in meine Kernbereiche aufgeteilt.Nach der thematischen Strukturierung habe ich priorisiert.

Danach kamen längerfristige, sich immer wieder wiederholende Aufgaben, die ich ein Mal in der Woche, ein Mal im Monat oder ein Mal im Quartal checken muss. Am Ende einer jeden Woche gibt es eine Doppelseite. Die wie folgt unterteilt ist: … und weiter- darauf kommt alles, das noch auf die folgende Woche verschoben werden kann. Die zweite Seite heißt: Und sonst so, wo alles Platz findet, das weiterlaufen kann.

Ich tu mich gerade schwer, mir vorgefertigte Konzepte zum Bullet Journaling anzueignen und probiere selbst herum.

… wir werden also sehen…

Klicktipp

Irgendwann in einem Anflug mieser Laune stieß ich auf BBC 4 und die Youtubereihen. Ich stehe total auf die Reihe „What is love“ in der das Phänomen der Liebe wunderschön mit tollen Cartoons erklärt wird.

Ivaniča-Antoinette

Ich habe wieder etwas gefunden, ich lästerliches Weibsstück… Ivanka Trump hat in ihrem Online-Shop-Blog-Whatever Ziate von sich und sie sind so dumm, dass sie schon wieder witzig sind. Deswegen werden diese Zitate jetzt philosofistet. Wer meine Beiträge liest, kennt aus langer Vergangenheit das Philosophisteneckchen.

Voila, here it is. In der Kategorie „Wise Words“ postet sie diese. Neben Zitaten von Anne Frank und Coco Chanel, die sie in den Kontext einer bourgeoisen Leistungsideologie stellt, veröffentlicht sie auch ihren eigenen Senf.

ivanica

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„Der einfache Pfad ist gewöhnlich nicht der, der es wert ist, ihn zu gehen.“

Darauf erst mal nen Respektrülpser. Alter Latz, wenn mir eine Milion-Dollar-Princess erzählt, dass man den schwierigeren Weg gehen soll, dann möchte ich in ihr hübsches Gesicht treten. Unvermittelt.

Jemand, der an sackteuren Privatuniversitäten studierte, erklärt mir, dass man den schwierigen Weg gehen müsse. Dazu gehört noch ihre presbyterianische Sozialisation, deren Grundgedanke ist, dass nur der, der den schweren Weg geht, von Gott mit Reichtum belohnt wird. Dass aber Reichtum einem das Leben doch nicht ganz unerheblich erleichtert, vergisst sie dabei aber.

Bereits 1904 veröffentlichte Max Weber seine Schrift „die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“, da der Presbyterianismus sich vom Calvinismus ableitet, stellt dieser eine verschärfte Form protestantischer Ethik dar.

Interessant ist hier sicherlich auch der Verweis auf die Lebenswelt Frau Trumps – über die ich mir aber kein Urteil bilden möchte, da ich sie nicht kenne.

Doch wirken gerade solche Zitate aus dem Mund oder der Feder einer Millionärstocher und Geschäftsfrau wie blanker Hohn gegenüber Menschen, die ihren Job verloren haben oder die aufgrund von finanziellen Problemlagen sich nicht verwirklichen können. Gleichzeitig muten sie nahezu zynisch an, wenn man sieht, dass ihr Vater eine Elitenpolitik, die auf Ausbeutung der Arbeiterklasse basiert, betreibt.

In dem Sinne: Nachtigal, ick hör Dir trapsen.

Mein Leben in Gifs

Wie ich mich sehe, wenn ich frisch gestylt in die Arbeit komme.

deschanel

Wie ich (laut einer Kollegin) nach einem Arbeitstag voller stressiger Telefonate aussehe…

bellatrix

Laminatrix schreibt einen Essay

oder: Die Auseinandersetzung mit Textsorten der gymnasialen Oberstufe

Vorbemerkung

Eigentlich wollte ich das Aufsatzthemas einens Freundes von mir schnappen und zu einem Essay umarbeiten. Wollte heißt hier: Da die Klasse noch einen Aufsatz zu einem ähnlichen Thema schreibt, werde ich mich mal zurückhalten und mir stattdessen das Thema eines prämierten Schüleraufsatzes schnappen. Also Laminatrix Abitur 2.irgendwas.

Hierzu suchte ich mir die Themenstellung „Glück haben – glücklich sein“ aus dem Abi 2014 aus. Den Essay von 2006 habe ich leider nicht mehr gefunden, sollte aber insofern kein Problem sein, da ich demnächst meine ganzen Deutschlehrerquellen nerven werde. So wie Doctor Strange…

 

Glück haben – glücklich sein

„Das Einzi[st sic!]ge, was sich verdoppelt, wenn man es teilt, ist Glück!“, so oder so ähnlich prangt dieser Satz in meinem Poesiealbum aus der Klasse 3, verfasst in klecksig-krakeliger lamyfüller gezogener Kinderschrift. Diese Botschaft war scheinbar, neben „lebe glücklich, lebe froh, wie der Mops im Haferstroh“ einer der pholosophischen Basic- Dauerbrenner meiner Kindheit.

Immer wieder stößt man auf die Begriffe Glück und dem daraus abgeleiteten glücklich. In seiner etymologischen Bestimmung ist es aus den mittelhochdeutschen Begriffen für leicht und gelingen zusammengesetzt. Glück beinhaltet tatsächlich das leichte Gelingen der Dinge, es bedeutet schnelle Hochstimmung und gleichzeitig eine langlebige Zufriedenheit. Glück ist flüchtig und wenn man es zu fest zu halten scheint, verfliegt es wie ein Parfüm oder Rauch. Doch wir alle scheinen danach zu streben, was wir selbst als Glück definieren, was ziemlich paradox ist, denn Glück ist nichts mit einer universellen Definition wie Autoreifen, Stricknadeln oder Reizhusten.

Der Begriff „Glück“ gehört zur Klasse der Abstrakta, also Nomen (oder wie wir 2004er Bildungsplankinder noch sagen: Substantiven), die abstrakt sind und daher auch einer gewissen Deutungsoffenheit unterzogen sind. Glück ist vielfältig, vieldimensional und hochgradig indivinduell. Noch schwieriger verhält es sich damit, wenn man dieses Nomen in flektiert betrachtet. Glück haben, bedeutet, dass man verdient oder unverdient, doch zufallsbedingt etwas geschafft hat. Glücklich sein ist hingegen der innere Zustand der Glückseeligkeit – egal ob für längere oder kürzere Zeit.

Lebenskonzept Glück?

Meine Mutter erzählt mir immer wieder von einer jungen Frau, die in einer etwas schwierige Ehe mit einem etwas cholerischen Mann lebte, aber zur Oberschicht ihres sozialen Milieus gehörte. Jedes Mal, wenn meine Mutter fragte, wie es ihr gehe, kam der Satz: Wir sind glücklich. Sicherlich hatte sie mit der Eheschließung und dem Zugang zu einer exklusiven Welt Glück gehabt – von außen gesehen. Aber war sie deswegen glücklich?

Wer im Lotto gewinnt, hatte Glück mit seinem Glückslos, doch derjenige kann zutiefst unglücklich sein. Denn der Begriff der Glücklichkeit ist sowohl mit Zufriedenheit als auch mit dem viel gepriesenen inneren Einklang in Verbindung zu setzen.

Wir streben alle unentwegt nach Glück. Doch wir müssen es selbst definieren und diese Definition muss jedoch der gesellschaftlichen Perspektive auf Glück entsprechen, sonst ist man es in den Augen anderer nicht. Kann ein Harz 4- Empfänger also nicht glücklicher sein, als ein Arbeitnehmer mit einem Netto- Monatsverdienst von 5500 Euro. Ja, das kann er. Denn wenn Beziehungen, Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns oder ein hohes Stresslevel dem entgegen stehen, nutzen einem vermeidliche Insignien des Glückes nichts.

Geteiltes Glück ist doppeltes

Geht man von einer total altruistischen Welt aus, dann ja. Doch das Glück des Einen ist immer mit dem Unglück des anderen verbunden. Man nehme hier mein ehemaliges Ausbildungsfeld: Nach einer Lehrprobe kam eine Referendarin ins Lehrerzimmer und meinte, naja ich habs bestanden, war zwar schlecht, aber ich hatte Glück. Einige Stunden zuvor hatte eine andere die Prüfung nicht bestanden, die aber laut dem Lehrbeauftragten besser als diejenige war, die bestanden habe. Grund dafür war, dass er an diesem Tag den Wert X bereits durchfallen gelassen hatte. Also hatte die eine Referendarin Glück gehabt, die andere Pech.

Dieses Gegensatzpaar ist insofern interessant, dass noch immer der Gedanke aus den grimm’schen Märchen vorherrschend zu sein scheint. Wer nicht arbeitet, hat Pech und derjenige, der hart arbeitet, hat Glück im Leben. Dabei verhält sich doch sowohl das Glück, als auch das Pech eher wie die Baba Jaga, als wie Frau Holle, die gerecht wie sie zu sein scheint, das Glück und das Pech auf die beiden Mädchen verteilt.

Glück ist launisch, unberechenbar und kann sich im einen Moment auf den anderen gegen einen entscheiden. Doch man kann beeinflussen, ob man glücklich ist, indem man selbst Dinge für sich als relevant beachtet. Einem Scheitern kann die Option nach Glück innewohnen und dem scheinbaren Sieg den Weg ins Unglück. Doch unser Paket, das wir vom Schicksal aufgeladen bekommen haben, können wir nicht ablegen, aber wir können uns selbst daran abarbeiten, mit der eventuellen Option, danach glücklicher zu werden, als in dem Moment, in dem wir es abgearbeitet haben.

Der Weg ist das Ziel – auch beim Glück

Wer vieles durchgemacht hat, weiß, wie er sich seinen Weg suchen muss. Auf diesem Weg werden wir immer wieder dem Glück oder dem Pech begegnen, diesem launischen Ding. Doch wer in seinem Leben ein gewisses Maß an Pech und Unglück erlebt hat, lernt positive Momente, wie ein Lächeln, eine kleine Geste oder einen schönen Zufall für sich zu schätzen.

Gestern saß ich mit einem Bekannten zusammen und er erzählte mir von seinem Hund. Er war im Glück und ich war froh, dass ich diesen Mann, der vieles mitmachen musste, glücklich sah. Das erfüllte mein Herz mit Wärme. Ich freue mich gern für andere und das lässt mich auch glücklicher sein – zumindest für einen Moment. Glück kann der flüchtiger Moment der Zufriedenheit sein und das Schöne an Glück ist, es ist nichts Materielles. Denn wenn man sich allein und nicht wertgeschätzt fühlt, dann nutzt einem der ganze Besitz nichts. Wenn man selbst wenig hat, glaubt man oft, man sei mit mehr Besitz oder in anderen Lebensverhältnissen glücklicher, doch ist man das wirklich? Jeder Mensch braucht andere Dinge und wieso soll es das ultimativste Glücksgefühl für mich sein, Mutter zu werden, wenn das zwar viele liebe Freundinnen von mir behaupten, ich es für mich aber so noch nicht festgestellt habe. Glücklichsein ist individuell, Glück ist flüchtig, aber es kann zum Gefühl des Glücklichseins beitragen.

Glücklichkeit lässt sich nicht erzwingen oder gar mit Rezepten aus dem Poesiealbum erlangen. Glücklichkeit ist dieses warme, heimelige Gefühl, das Gefühl von Geborgenheit und Freiheit. Das Gefühl zu wissen, dass man selbst richtig ist und sein Bestes gegeben hat. Ob man dabei Glück hat, ist von der unsteten Glücks-Wetterhexe anhängig. Denn Glück kommt auch oft genug im hühnerbeinigen Häuslein daher.

baba-yaga

 

 

Wochenrückblick

 

|Gesehen| Heute Show, Neustadt an der Weinstraße, Mannheimer Bahnhof, Soko Wien, viele nette und sehr inspirierende Kollegen

|Gelesen| Golem, Mails, Tagungsordnungen, Hilferufe

|Gehört| Kiss, „Die mögen Dich“, „Du bist so hübsch“, „Du bist die Beste“, Chicago, Queen

|Getan| Zug gefahren, bei Schatz gechillt, krank gewesen, sauniert, gezetert, geknickt gewesen, getrauert

|Gegessen| Glutamatgulasch, Maultaschensuppe, Geschnetzeltes, Späzle, Pestogemüse, Linguini, Pane Rustico mit Parmaschinken, Schokokekse

|Getrunken| Salbeitee, LaVita, Cranberrysaft, Redbull, Saft, Vanille-Bananensmoothie, Kaffee

|Gedacht| Und alles nur weil Tim Wieeeseeeeee *sing*, Fuck fuck fuck, Lieber Gott, wenn ich meinen Job so verschusseln würde, wie Du das manchmal machst, dann wär ich raus

|Gefreut| Über die Batas, die neue Frisur, den BodyShop,

|Gelacht| Die Sprüche meiner Büronachbarin, die Diskussion um fashionbloggende Verwandte, Schatz

|Geärgert| Zu viel Geld ausgegeben, wenn ich Dinge hundert Mal sagen muss, Ungerechtigkeit, schnell kaputtgehenden Modeschmick

|Gekauft| Gesichtsmaske, Haarschaum, Socken, Ohrringe, Cremes, Parfum, Schuhe,Cranberrysaft, Tee, Kaffeepads

|Geklickt|http://www.kerismith.com/

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Wanzentage

Für eine liebe Freundin, der ich diesen Artikel widme, weil es ihr genauso geht. Danke, dass wir unsere Freundschaft wiedergefunden haben ❤

Manchmal habe ich das Gefühl, dass gerade im Akademikermilieu viele Menschen unterwegs sind, die sich als ultimative Superwaffen der Menschheit sehen. Im meinem Bekanntenkreis laufen diverse Contests.

Neulich postete eine meiner Lehrerbekannten, wie sie mithilfe eines Arsenals an Küchenmaschinen Kekse für den Backwarenverkauf ihrer Schule produzierte. Wow. Eine andere schrieb mir etwas hysterisch, wie man denn einen Fikus pflege. Da jede Pflanze bei mir einen grausamen Tod stirbt… mir egal.Die einzigen Pflänzchen, die ich aufziehe sind die menschlichen. Bei jemandem, bei dem schon Saubohnenpflänzchen einen qualvollen Tod sterben, weil sie stinken, der sollte keine Botaniktipps geben.

Doch meine Umwelt ist voll davon. Die eine näht gerne. Kann sie, postet sie und ich frage mich, wann ihr mal eine Mutter von benähten Kleinkindern sagt, dass Mützen aus Jeansstoff vielleicht weniger nützlich für Kleinkinder sind. Mittlerweile hat das alles Wettbewerbscharakter entwickelt – und ich bin raus.

Mir egal, wer welche Pflanzen zieht, wer ein Supersonderzertifikat in kirigisischem Klöppeln oder in georgische Schriftzeichen malen hat. Mir egal. Echt!

Warum müssen wir alle in einen Wettbewerb treten? Egal ob beim Heiraten, der Familienplanung oder unserer Freizeit. Wie oft werde ich gefragt, eben von jenen fikuszüchtenden, mützennähenden Spiesermädels, wann es bei mir so weit sei. Zum einen frage ich mich, was das wen angeht, zum anderen, seit wann das nicht mehr Schatzkes oder mein Bier ist.

Ich habe mich mit 19 schon darüber aufgeregt, als meine Klassenlehrerin in Klasse 13 fragte, wann ich denn plane Mutter zu werden. Jetzt bin ich 29 – so what. Warum glauben Leute, es gehöre zum Erwachsenwerden, scheinbare Erwachsenenprobleme zu haben? Warum muss ich mich um’s Verrecken vor meinem 32er noch fortpflanzen und warum überhaupt?

Noch trage ich meine Verantwortung für mein Leben – das zwar nicht ganz so schlecht, aber noch nicht gut genug für Verbindlichkeiten wie Kinder. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Frauen um mich, war ich schon einmal 2 Jahre lang Ersatzmutter und – auch wenn ich die Kiddis meines Exfreundes schätze – meins war es damals (noch) nicht. So what. Ich will meine Freiheit, meine Zeit und die Zeit, die ich brauche, um Dinge wasserfest zu machen.

Das ist zwar spießig, aber besser als Fiken (ist das der Plural?) zu züchten.

 

Achtsamkeitsprojekt

Achtsamkeit, neues Modewort der ganzen Coaches, Psychologen und Mentalmenschen. Eigentlich bedeutet Achtsamkeit nichts anderes, as auf sich zu achten und sich selbst anders wahrzunehmen. Aus diesem Grund baue ich seit Neuestem immer wieder kleine Achtsamkeitsmomente in mein Leben ein. Sei es, dass ich das Schreiben wieder begonnen habe, mich bewusster versuche zu ernähren oder Yoga in meinen Alltag noch stärker einbaue.0168b946-7de3-4f2f-8a30-a28271ee065f

Warum das alles. Ich gehe gerade durch eine schwierige Zeit. Vieles ist wieder im Umbruch und ich brauche Kraft für die Um- und Zusammenbrüche von Beziehungen (nee, nicht die zu Schatzke) und Strukturen. Daher ist es wichtig, dass man zunächst beobachtet, ohne zu bewerten. Soll ja auch ganz gut für den Blutdruck sein. Ich habe mir deswegen wieder mein kleines schwarzes Sozialwissenschaftlerbüchlein besorgt (OK, es ist grün) und ziehe los. Erweitert wird das jetzt von mir durch philosophische Einschübe.

Also wenn ihr #achtsam lest, dann gehört das zu dieser Reihe

Wochenrückblick

|Gesehen| Mein neues Büro, meine neue Büronachbarin, bergeweise Flipcharts, eine liebe Freundin

|Gelesen| Blasmusikpop, Lebensläufe, Versicherungspolicen, Protokolle

|Gehört| Joseph- S.O.S. Overboard; Süße, Du bisch Schörlok; Oh, scheiße; unten: Wunderschönes Cover ❤

 

|Getan| Gestritten, rumdiskutiert, präsentiert, Auto gefahren, Flaschen im Aldi abgegeben, massenweise Make-up entsorgt
|Gegessen| Geschmelzte Maultaschen, Salat, Mohnschnecken, Brezeln, Manners, Warmen Salat mit Nudeln
|Getrunken| Wasser, Tee, Kaffee, Vösslauer Lemmon, Grapefruitsaft
|Gedacht| „Hör endlich auf.“, „Dreistigkeit lohnt sich ja wieder“, „es heißt kollegial“
|Gefreut| Über Besuch, lange Gespräche und die Hundewoche im Büro (Frieda und Rocky <3)

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Kleine Schätze, großes Glück

Schatzke und ich sind gerade in Prag. Neben Burgberg, Asiaten mit Selfie – Sticks und Viel Tourikram, kann man in der Goldenen Stadt fantastisch Kaffee trinken. Solltet ihr euch nach Prag verirren, dann besucht das Cerstue prazena kava. Ein wunderschönes kleines Café, das Kaffeeröstungen und -sorten aus aller Welt hat.

Wir entdeckten das Schätzchen, nachdem ich verfrohren und Schatzke genervt war. Wunderbarer Ort, der nur eine Tasse Kaffee braucht, um einem ein tiefenentspanntes, breites Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

Die Webside lautet: Cerstuve-prazena-kava.cz und der Laden befindet sich in der Tularska 33 in 110 00 Praha 1.