Laminatrix wird achtsam?!

Ja, ich gebe Euch einen grundlegenden Einblick in mein Achtsamkeitsprojekt.

Mein Ziel war es, etwas mehrauf mein Leben zu blicken, zu sehen, was mich momentan stresst und dann noch einen etwas gesünderen Lebensstil zu installieren.

Das Thema Stress ist ein großes bei mir. Mein Job ist wenig planbar und da ich einige Kolleg*innen habe, die Stress unglaublich gerne potenzieren und umverteilen, musste ich mir eine eigene Strategie zu Recht legen.

Begonnen habe ich damit, meine Termine klar strukturiert vorzuplanen, um mich dann ans Priorisieren zu machen. Schnell war klar, dass To-Do-Listen nichts in meinem Kalender zu suchen haben. Da ich sowieso von einer leichten Notizbuch-Obsession geplagt bin, habe ich mir eines meiner zahlrechen Bücher geschnappt und darin versuche ich, ein System von To-Do-Listen und Zielen zu entwickeln, das für mich passt.

Ich begann zunächst mit den klassischen To-Do-Listen für drei Tage, mir wurde dann aber klar, dass ich größere Zeiträume brauche, um meine Punkte, die ich abarbeite besser zeitlich strukturiert zu bekommen. Daraus folgte meine Wocheneinteilung und die thematische Einteilung.

Zunächst habe ich meine Arbeit in meine Kernbereiche aufgeteilt.Nach der thematischen Strukturierung habe ich priorisiert.

Danach kamen längerfristige, sich immer wieder wiederholende Aufgaben, die ich ein Mal in der Woche, ein Mal im Monat oder ein Mal im Quartal checken muss. Am Ende einer jeden Woche gibt es eine Doppelseite. Die wie folgt unterteilt ist: … und weiter- darauf kommt alles, das noch auf die folgende Woche verschoben werden kann. Die zweite Seite heißt: Und sonst so, wo alles Platz findet, das weiterlaufen kann.

Ich tu mich gerade schwer, mir vorgefertigte Konzepte zum Bullet Journaling anzueignen und probiere selbst herum.

… wir werden also sehen…

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Milch macht Pickel.

Bravo Girl und mich verbindet eine jahrzehnte andauernde kontroverse Beziehung. Ich habs diese Zeitschrift nie gelesen. Eigentlich war ich eher die Brigitte Young Miss – nicht ganz so strange emanzipationsbewegt wie heute, aber schon mit gewissen Tendenzen. Damals von mir heiß geliebt: Die Schminke- und Kosmetikseiten.

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Heute ist es die Bravo Girl, die ich gerne lese, vor allem wegen des gerne verbreiteten Bullshits. Manches mag seine Berechtigung haben, anderes ist ziemlich hinterfragungswert. Ich weiß, dass sich die Mädels von PinkStinks zur Geruchskampagne geäuert haben und ich finde das Thema zwar ähnlich ekelhaft, aber da gibts noch einen schöneren Aspekt. Beauty.

Die Tipps aus der Bravo Girl sind manchmal etwas hahnebüchen, denn sie vergessen eins: Jede(r) ist anders. Mein liebstes Beispiel sind Pickel. Ich, 30, Akademikerin habe Pickel. Und zwar bekomme ich diese garstigen Viecher immer, wenn ich Zinkmangel habe. Nicht, wenn ich Milch trinke, Fleisch esse oder der Vollmond im Zenit steht.

Ich wünsche mir von der aktuellen Mädelsgeneration etwas mehr Zutrauen in sich und nicht in Beautykram. Deswegen habe ich auch aufgehört, #fressebert zu posten, da ich derart angeödet bin. Ja, man hat seine kleinen Hacks, aber die gelten nicht für alle, da wir alle eine unmenge genetischer und umwelttechnischer Barrieren haben, um pickelfrei zu sein. Man hat genau dann die Option, sich exzessiv mit Hautpflege und Gedönz auseinander zu setzen. Oder man lässt es, dann ist die Kiste geregelter und man kann sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Meine neueste Erkenntnis zum Jahresziel Achtsamkeit

Buchtipp

Keri Smith – Wie man sich die Welt erlebt

Ein tolles Buch, um herauszufinden, wie man selbst die Welt sieht. Auch etwas aus der Achtsamkeitsreihe, das ich grandios zum Schulen der eigenen Wahrnehmung finde. Indem man Kunst macht, wenn man versucht, die Welt wissenschaftlich zu beobachten, reflektiert man die eigene Wahrnehmung und die eigene Weltsicht.

Um die Kreativität in den Alltag einziehen zu lassen, ist das das richtige Buch. Man kann kleben, malen, zeichnen und gleichzeitig analysieren und beobachten.

Tolle Sache – nicht nur zur Selbstfindung, sondern auch zur Beobachtung der eigenen Beobachtung. Würde mancheine_r_m auf den Trips ganz gut tun…

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Achtsamkeitsprojekt

Achtsamkeit, neues Modewort der ganzen Coaches, Psychologen und Mentalmenschen. Eigentlich bedeutet Achtsamkeit nichts anderes, as auf sich zu achten und sich selbst anders wahrzunehmen. Aus diesem Grund baue ich seit Neuestem immer wieder kleine Achtsamkeitsmomente in mein Leben ein. Sei es, dass ich das Schreiben wieder begonnen habe, mich bewusster versuche zu ernähren oder Yoga in meinen Alltag noch stärker einbaue.0168b946-7de3-4f2f-8a30-a28271ee065f

Warum das alles. Ich gehe gerade durch eine schwierige Zeit. Vieles ist wieder im Umbruch und ich brauche Kraft für die Um- und Zusammenbrüche von Beziehungen (nee, nicht die zu Schatzke) und Strukturen. Daher ist es wichtig, dass man zunächst beobachtet, ohne zu bewerten. Soll ja auch ganz gut für den Blutdruck sein. Ich habe mir deswegen wieder mein kleines schwarzes Sozialwissenschaftlerbüchlein besorgt (OK, es ist grün) und ziehe los. Erweitert wird das jetzt von mir durch philosophische Einschübe.

Also wenn ihr #achtsam lest, dann gehört das zu dieser Reihe