Do you know. Kalen Reacts

Er ist wohl der krasseste Internet- Foodvideo-Kritiker: Tadaaa Kalen. Ein cooler Typ mit einem unglaublich geilen Accent. Bekannt aus Elen DeGeneres Show und unfassbar lustig.

https://www.youtube.com/channel/UCLal92cwX3CEBTq2T5E-zjg

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Suizid

Zitat von neulich zum Thema Suizid.

„Also so Depressive versteh ich nicht. Ein krebskrankes Kind hat eher Grund traurig zu sein, als so ein Depressiver.“

Bitte wirken lassen.

Warum ich das liebe, was ich tue

Wieder komme ich heim, nach einem Scheißtag. Ich bin verschwitzt, hab wieder zu viel Kaffee getrunken und zu wenig Tee. Habe Leute geschimpft und war spannend unterwegs und dann wieder etwas, das mich in meinen Werten auf die Probe gestellt hat. Ich denke mir oft, warum mach ich den Scheiß eigentlich.

Und dann kommt es, das Gefühl, dass ICH Dinge bewirke. Nicht irgendeine Pädagogin oder Lehrerin zu sein, sondern dass ich es bin, die in Euch etwas lostritt.

Es sind die Momente wenn Deine Bande sich freut, Dich zu sehen. Wenn ein tiefempfundenes Danke kommt oder auch, wenn ich jemandem verklickert hab, dass er Mist gebaut hat.

Ich kenne oft Eure Pakete nicht. Manchmal lasst Ihr mich daran teilhaben. Ihr lacht zusammen, manchmal auch mit mir, ihr weint und steht zusammen und es freut mich, wenn Ihr Freudschaften schließt, die Euch tragen.

Und wieder denke ich an den kleinen dicken Bären aus dem Hundertmorgenwald. Und wieder lässt es mich lächeln, auch wenn Ihr meine Nerven im Über-Euch-Hinauswachsen strapaziert und genau das macht diesen Job so toll.

Gedanken nach Gesprächen mit Lehrern

Und plötzlich stehst Du im Spitzenkleid auf einer Hochzeit, mit einem wundervollen Rotwein in der Hand und berätst Lehrer… So ging es mir neulich auf einer Hochzeit. Wir hatten ein spannendes Gespräch zur Klientel der Schule und plötzlich wurde ich nach meiner Meinung zu bestimmten Beobachtungen gefragt…

Es fühlte sich unfassbar krass an, vor allem weil eine altgediente Lehrerin meinte: Da haben Sie recht. Ich habs noch nie so gesehen. Bowz.

Ich, diejenige, die laut Seminar (Hallo Freunde, Mitleser und Mitesser), die doch bitte lieber mit Bäumen arbeiten solle. Mittlerweile coache ich sogar ab und an Lehrer. Und ich merke: Verdammt, das kann ich.

Ich coache auch Erzieherinnen, Krankenpfleger, Sozialarbeiter, auch Altenpfleger und sogar ab und an Hausmeister und ja, ich mag es. Ohne den erhobenen Zeigefinger. Augenhöhe ist sowas Tolles

 

Fragen

Wenn Europa das Abendland ist und der Orient das Morgenland, ist dann der Balkan das Mittagsland? Und wo ist dann Früsnland? Kann mir das mal jemand bitte beantworten?

Optimize Dich doch selbst

Ich finde Menschen anstrengend, die ständig drauf und dran sind, sich und andere zu optimieren. Sie sind nicht nur berufstätig und haben einen Haushalt, nein, sie sind auch noch Yoga-Trainer, lernen Ungarisch und in der Initiative Kaninchenschützen statt Pelzmützen aktiv.

Dabei krapseln diese Leute ständig oft am Burnout entlang, denn sie optimieren sich zu Tode. Gleichzeitig werden immer wieder Studien von rennomierten Instituten herausgegeben, dass die Menschen in zivilisierten Ländern immer einsamer werden. Ja, meine Generation lebt, um zu arbeiten. Ständig hört und sieht man Menschen, die gestresst sind. Gestresst von der Arbeit, sozialem Druck und davon sich selbst optimieren zu müssen. Denn wir stehen unter ständiger Beobachtung: instagram, Facebook und andere Medien, in denen wir uns selbst darstellen, suggerieren uns, dass uns das Quäntchen zur Perfektion fehlt – und dem müssen wir hinterher jagen.

Was in den 50ern der Mixer, ist heute alles

Egal ob durchdesignte Küchenleuchte, opimaler Urlaub oder die neueste Handtasche: Der Druck steigt, sich selbst im kollektiven Individualitätsstreben immer noch ein kleines Bisschen mehr hervorherben zu müssen.

Mich nervt es langsam. Schaue ich mir Teile meines Freundes- und Bekanntenkreises an, dann sind doch die coolsten Leute, diejenigen, die rausfallen. Diejenigen, die Schemata kicken und stattdessen einfach so sind, wie sie sind. Ich habe selten ein Glücksgefühl bei Thermomixmenschen, dafür eher bei den Bescheuerten, bei denjenigen, die in der Schule uncool waren. Und dafür bin ich dankbar.

 

Trau Dich uncool zu sein

Seitdem ich meinen jetztigen Job mache, habe ich mir vorgenommen, so zu sein, wie immer: Uncool. Ich bin gern uncool. Denn mit 30 hab ich festgestellt, dass ich für viel Scheiß zu alt bin. Backen – kann ich: 5 Kuchen und wenn was anderes nicht klappt: Egal, ich bin zu alt für den Scheiß.

 

Wenn ich es jetzt nur noch schaffe, mich aus dem Selbstoptimierungscircle irgendwie auszuklinken und mir klarzumachen, dass ich für den Käse zu alt bin, dann kann ich stolz sein…

 

Mein Leben in Gifs

rolleyes

Wenn Menschen sich fürchterlich aufregen, dass Mägges oder Starbucks Ärger haben, aber rumheulen, dass Flüchtlinge 230€ im Monat bekommen