Von Familien und Projektionen

Ich bin gerne für viele Eltern Projektionsfläche für Aggressionen. Oft sind es Wutanfälle, ab und an Geheule und sehr sehr oft wird mir Unverständnis entgegengebracht, weil ich von den Kindern drei Dinge verlange:

  • Kommunikation
  • Eigenverantwortlichkeit
  • Reflexionsvermögen

Leider sehen das viele Eltern nicht so. Ja, ich bin Pädagogin und ja, ich betreue Jugendliche, die ihre ersten Schritte im Arbeitsleben unternehmen. Das bedeutet auch, in die Puschen zu kommen, sich um gewisse Dinge selbst zu kümmern und vor allem, sich Hilfe zu holen. Etwas nicht auf die Kette zu bekommen, ist das eine, aber dann stillschweigend in die Gegend hineinzuschielen ist dämlich.

Deswegen rufen mir bisweilen auch gerne mal Eltern an. Ich verstehe ja, dass Mütter gerne alles im Griff haben – aber nicht mich. Dann gehen Mütter mit zu Abmahnungsgesprächen, schreiben böse E-Mails und rufen wütend an. Alles nur, um sich vor ihre Kinder zu stellen. Und macht es das besser?

Nein, denn genau mit diesem Verhalten bewirken sie, dass das Kind nicht ernstgenommen wird. Super Plan!

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