Rhetoriktools of hell

Meine Rhetoriktools sind oft von Menschen geprägt, die ich latent dämlich finde. Heute widme ich mich einem meiner Lieblings-Tools: „Und bzw. Aber DU/ die Anderen“.

Ein Standard aus pädagogischen Arbeitsfeldern. Man nehme das Beispiel Kindergarten.

Dustin tritt Pelvis.
Pelvis: Auääääääh
Erzieherin: Dustin hör auf.
Dustin: Aber der Pelvis hat…
Pelvis: Garnicht wahhhaaaahhr

>es brüllt.

Ebenso bei politischen Diskussionen:

Mensch 1: „Ich finde die AfD schon kritisch. Die schließen einen gewaltsamen Übergriff auf Menschen nicht aus. Ich empfinde diesen Umgang mit Gewalt als fragwürdig.“
AfD- Wähler:“Aber die etablierten Parteien wollen auch auf Flüchtlinge schießen.“

>Es brüllt genauso

Dabei ist es scheißegal, welches Thema und welche Ideologien. Und DU/ bzw. Aber Gruppe x ist das rhetorische Ablenken, was so erfolgreich ist, wie im Schneefall barfuß zu laufen. Das Gegenüber fühlt sich missverstanden und die andere Partei angegriffen. Konstruktiv sieht anders und vor allem besser aus. Wer also Situationen emotional eskalieren lassen will, verhält sich genau so. Funktioniert super! Vor allem, wenn eine wertschätzende Haltung zu einer nicht- wertschätzenden, feindseligen Haltung werden soll.Super Idee!

Kanarienvogel

 

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