Das literarische Solo

Giuseppe Tomaso di Lampedusa – Der Leopard

Leopard

Erstausgabe: 1958
Epoche: Moderne/ Postmoderne

Inhalt:

Das Haus Salina ist ein rennomiertes sizilianisches Adelsgeschlecht. Ihm steht der alternde Patriarch Don Fabrizio der Fürst von Salina vor. Gemeinsam mit seiner kränklichen Ehefrau und den Kindern lebt er im Italien der Revolution 1860. Sein Neffe Tancredi (in der Verfilmung von 1963 durch Lucino Visconti grandios von Alain Delon verkörpert) ist dabei Hoffnungsträger des Fürsten und aufsteigender Machtmensch zugleich.

Kritik:

Wer das moderne Italien mit seinen Berlusconis, Politskandalen und einer hochgradig heterogenen Gesellschaft verstehen will, sollte dieses Buch lesen. Denn es zeigt, wie die von den Habsburgern geprägte Monarchie, basierend auf einer Kleinstaaterei und deren Fürsten und Grafen von der Revolution um Garibaldi verändert wird. Spannend durch die persönlichen Verwicklungen und Schicksale des sizilianischen Hochadels.

Warum man es gelesen haben muss:

Wo Prunk und Armut Hand in Hand gehen, entstehen soziale Spannungen. Diese wirken sich bis heute in Italien und den Kulturen aus, die einen hohen Migrant_en_innenanteil an Sizilianer_n_innen haben. Um diese spannede Gesellschaft zu verstehen und Dinge nachvollziehen zu können, empfehle ich dieses Buch.

 

Daten:
di Lampedusa, Giovanni Tomaso: Der Leopard
Piper
352 Seiten

ISBN-13: 978-3492203203

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