Das literarische Solo

Ja, meine Lieben, ich rezensiere wieder Bücher. Um mich etwas auf Euch einstellen zu können, werde ich eine Umfrage raushauen. Meine Rezensionen beschließen sich momentan auf Bücher, die ich selbst sehr mag und aus den Bereichen Politik, große Literatur, Belletristik, Erziehungswissenschaft, Psychologie, Psychoanalyse und und und sein.

Warum dieser Titel? Einer meiner Literaturhelden ist heute im Alter von 81 Jahren verstorben. Hellmuth Karasek ist für mich einer der ganz Großen: Schelmisch, genial und sehr gebildet. Während meines Staatsexamens in Deutsch kämpfte ich mich zunächst durch sein Werk über Max Frisch und lernte es dann lieben. Neben Reich- Ranicki gehört er zu meinen liebsten Literaturkritikern, denn er hat, wie man sich denken kann, meine literarische Sozialisation geprägt. Spitzzüngig, scharf und humorvoll setzte er sich mit der Literatur als solche auseinander.

Ab dem 2. Oktober läuft das Literarische Quartett wieder und ich bin sehr zwiegespalten. War das Literarische Quartett doch die Sendung, die ich als kleines Kind durch meine Eltern sekundär – durch einen sehr lauten Fernseher – miterlebte. Karassek, Reich- Ranicki und Löffler entflammten in mir die Liebe zur Literatur des 20. Jahrhunderts, ein Teil meiner Deutschlehrer_innen für die Werke des 17., 18. und 19. Jahrhunderts und eine wundervolle Deutschprofessorin für den Feinschliff der Literatur.

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